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Sicheres Passwort im Internet – so geht’s

Nach zahlreichen Angriffen auf Computernetze durch Datendiebe oder Erpresser sind in der Presse regelmäßig Artikel zu lesen, die darüber aufklären, wie Nutzer sich schützen können. Ein sicheres Passwort sollte dabei aber der Standard für jeden Online-Zugang sein.

Nach zahlreichen Angriffen auf Computernetze durch Datendiebe oder Erpresser sind in der Presse regelmäßig Artikel zu lesen, die darüber aufklären, wie Nutzer sich schützen können. Dabei hat jeder einzelne Artikel seine Berechtigung, denn eine große Zahl von Nutzern macht sich nach wie vor nur wenige Gedanken über die eigene Online-Sicherheit und trifft kaum konsequente Maßnahmen. Ein sicheres Passwort sollte dabei aber der Standard für jeden Online-Zugang sein.

Ein sicheres Passwort schützt vor Angriffen

Hackerattacken und die Meldungen darüber sind mittlerweile nicht nur so häufig wie Nachrichten über Naturkatastrophen und andere Unglücksfälle, sondern müssen selbst als Katastrophen gesehen werden. Das jüngste Beispiel stellt die Ransomware WannaCry dar, mit dem eine noch nicht bekannte Gruppe hunderttausende Rechner auf der ganzen Welt lahmgelegt oder beeinträchtigt hat, darunter auch die von Krankenhäusern, großen Unternehmen (u. a. Deutsche Bahn) und Privatpersonen. Um sich vor derartigen Angriffen bzw. vor Malware im Allgemeinen (Viren, Trojaner, Würmer, Spyware etc.) zu schützen, gibt es verschiedene Wege, die am besten alle befolgt werden sollten. Öffnen Sie zum Beispiel keine E-Mail-Anhänge von unbekannten Absendern und tun Sie unbedingt etwas für Ihre Passwort-Sicherheit!

Welche Anforderungen muss ein sicheres Passwort erfüllen?

Es ist leider immer noch so, dass viele User Passwörter verwenden wie "123456", "Passwort" oder das eigene Geburtsdatum. Diese Lösungen sind zwar leicht zu merken, aber ebenso leicht zu durchschauen und schnell zu knacken. Ihren Online-Banking-Account oder Zugänge zu Online-Shops schützen Sie damit nur unzureichend und Angreifern ermöglichen Sie einfachen Zugriff. Verabschieden Sie sich also von der Bequemlichkeit und verwenden Sie sichere Passwörter – auch wenn das einige Anstrengung und eine konsequente Umsetzung erfordert.

Unsere Tipps für ein sicheres Passwort

Ihr Passwort sollte aus mindestens acht Zeichen bestehen. Bei besonders sensiblen Bereichen dürfen es auch gerne mehr sein, beispielsweise bis zu 20 Zeichen. Darüber hinaus sollten Sie Ziffern, Sonderzeichen sowie Groß- und Kleinbuchstaben verwenden. So erhöht sich die Zahl der möglichen Kombinationen erheblich und erschwert das Knacken des Codes. Auch wenn es schwer zu merken ist: Ein sicheres Passwort sollte am besten keinen Sinn ergeben oder keinen Bezug zu Ihrer Person haben, etwa "kl47%_BO+2f?". Um dieses Passwort zu knacken, müssen Hacker lange und hart arbeiten.

Ein sicheres Passwort anzulegen, heißt auch: Vergeben Sie jeden Code nur einmal. Ihr favorisierter Online-Händler, Ihr E-Mail-Postfach und alle anderen geschützten Seiten sollten jeweils ein individuelles sicheres Passwort erhalten. Das ist zwar nicht ohne einen bestimmten Aufwand zu erreichen, erhöht aber Ihren persönlichen Schutz maßgeblich.

Wie häufig sollten Passwörter geändert werden?

Die Antwort auf diese Frage lautete lange Zeit: So oft wie möglich. Ganz so stimmt das aber nicht immer, beispielsweise in Unternehmen, wo es für Angestellte die Regel ist, alle 30 Tage das Passwort zu ändern. Bei dieser Änderungsfrequenz hat sich nämlich gezeigt, dass Arbeitnehmer oft ein „Basis-Passwort“ nur geringfügig abändern, um es sich noch gut merken zu können -  z. B. wird dann Sommer2016_1 zu Sommer2016_2 und weiter zu Sommer2016_3 geändert. Das macht das Passwort jedoch unsicherer statt sicherer.

Experten für IT-Sicherheit raten Usern deshalb im Allgemeinen dazu, Passwörter spätestens alle drei bis sechs Monate zu ändern. Gibt es außerdem akute Angriffe, die beispielsweise Ihre bevorzugte Social-Media-Plattform betreffen oder Unternehmen, bei denen Sie registriert sind, sollten Sie unverzüglich Ihr Passwort ändern, auch wenn Sie persönlich nicht von der Attacke betroffen sind. Seien Sie sich außerdem bewusst, dass ein sicheres Passwort nicht vor Schadsoftware schützt, die über E-Mail-Anhänge oder manipulierte Webseiten auf Ihren Rechner gelangt. Es gilt also nach wie vor: Halten Sie auch hier die Augen offen!

Wie Sie am besten Ihre Passwörter verwalten

Wer viele passwortgeschützte Webzugänge verwalten muss und die Regel beherzigt, für jeden einzelnen ein sicheres Passwort zu verwenden, steht schnell vor der Schwierigkeit, sich alle Codes zu merken. Auf einen Zettel schreiben und unter dem Notebook oder der Tastatur zu verstecken, ist keine gute Lösung. Besser ist es, Sie greifen auf einen seriösen Passwort Manager zurück, der mit einer sicheren Verschlüsselung arbeitet. Eine weitere gute Möglichkeit bietet ein Passwort-Generator. Mit einer solchen Software können Sie sichere Passwörter erzeugen und abspeichern. Aber auch hier ist Vorsicht geboten, wenn es sich um ein online arbeitendes Modul handelt. Sie wissen nie genau, ob ein Anbieter nicht Ihre Codes abgreift.