Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Telefon:

+49 89 / 250 039 220

Öffnungszeiten:

Mo. - Fr.: 09:00 - 18:00 Uhr

Mann mit Dokument und Stift

[Video] Was ist ein Datenschutzbeauftragter?

Was ist ein Datenschutzbeauftragter? Welche Aufgaben übernimmt er und warum ist es für Unternehmen wichtig, diese Position zu benennen? All diese Fragen beantworten wir Ihnen verständlich in unserem Datenschutz Video.

Spätestens seit Inkrafttreten der DSGVO fragen sich immer mehr Unternehmen, was eigentlich ein Datenschutzbeauftragter ist. Was man darunter versteht und ab wann es für einen Betrieb relevant ist, diese Position zu besetzen, erklärt Ihnen unsere Datenschutzexpertin im Video.

 

 

Video "Was ist ein Datenschutzbeauftragter?" im Wortlaut

Was ist ein Datenschutzbeauftragter?

Allgemein gesagt ist ein Datenschutzbeauftragter ein Experte für den Datenschutz. Er hat die Aufgabe, in einem Unternehmen die Umsetzung der  Vorgaben der DSGVO sicherzustellen und  Datenschutzverletzungen zu verhindern. Zudem gilt er in Sachen Datenschutz als Vermittler zwischen Unternehmen, Betroffenen und Aufsichtsbehörden.

Was sind die Aufgaben des Datenschutzbeauftragten?

Der Datenschutzbeauftragte fungiert als ständiger Ansprechpartner bei allen datenschutzrechtlichen Fragen. Er passt nicht nur auf, dass die Datenschutzgesetze im Unternehmen eingehalten werden, sondern ihm kommt auch eine Überwachungspflicht zu. Das bedeutet, dass er die Datenverarbeitungsprozesse im Unternehmen regelmäßig überprüfen muss. Er berichtet direkt an die Geschäftsführung. Zudem hat er die Aufgabe, die Mitarbeiter in Hinblick auf den Umgang mit sensiblen Personendaten zu schulen.
Darüber hinaus arbeitet der Datenschutzbeauftragte mit den Aufsichtsbehörden zusammen. Er ist die direkte Kontaktperson und gilt als Vermittler zwischen Unternehmen und Behörden, falls es zu einer Datenpanne kommen sollte.

Wer braucht einen Datenschutzbeauftragten?

In Art. 37 DSGVO in Verbindung mit § 38 BDSG ist geregelt, dass ein Datenschutzbeauftragter in einem Unternehmen dann bestellt werden muss, wenn mindestens zehn Personen ständig mit der automatisierten Datenverarbeitung von personenbezogenen Daten beschäftigt sind. Das betrifft beispielsweise Datenverarbeitungen mit Einsatz von EDV wie Outlook oder Excel. Teilzeitkräfte, Aushilfen oder Praktikanten werden dabei voll berücksichtigt. Zudem besteht die Pflicht zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten in manchen Fällen unabhängig von der Anzahl der Mitarbeiter: zum einen etwa dann, wenn Verarbeitungen vorgenommen werden, die einer Datenschutz-Folgeabschätzung nach Art. 35 DS-GVO unterliegen. Und zum anderen, wenn personenbezogene Daten geschäftsmäßig zum Zweck der Übermittlung, der anonymisierten Übermittlung oder für Zwecke der Markt- oder Meinungsforschung verarbeitet werden.

Warum ist der Datenschutzbeauftragte so wichtig?

Der Datenschutzbeauftragte übernimmt sowohl für Betroffene als auch für das Unternehmen eine wichtige Funktion: Betroffene können sich sicher sein, dass ihre Daten in einem Unternehmen umfassend geschützt werden. Unternehmen können sich darauf verlassen, dass keine Datenschutzgesetze verletzt werden und die Gefahr des Datenmissbrauchs stark minimiert wird. So ist auch die Gefahr einer Abmahnung geringer.

Aktuelle Videobeiträge zum Thema Datenschutz