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Umgang mit personenbezogenen Daten

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Personenbezogene Daten beziehen sich auf eine bestimmte Person oder machen eine Person bestimmbar. Der Terminus ist der Anknüpfungspunkt für entsprechende Vorschriften in der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Diese knüpft dabei nur an natürlicher Personen an, nicht an die Daten juristischer Personen. Der Umgang mit diesen personenbezogenen Daten ist in jedem Fall besonderen Regeln unterworfen.


Personenbezogene Daten – was macht sie so schützenswert?

Aus Sicht des Datenschutzes ist der Umgang mit personenbezogenen Daten immer eine heikle Angelegenheit. Diese Daten erlauben in besonderer Weise die Identifikation einer bestimmten Person und lassen vielfach auch Rückschlüsse auf deren Lebensführung zu. Einige Kategorien von personenbezogenen Daten gelten als besonders schützenswert, so zum Beispiel Daten, aus denen die rassische und ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen oder die Gewerkschaftszugehörigkeit hervorgehen. Auch genetische und biometrische Daten oder Daten zum Sexualleben gelten als besonders schützenswert. Der Umgang mit diesen besonderen Kategorien personenbezogenen Daten ist deshalb nach Art. 9 DSGVO besonders geregelt.

Personenbezogene Daten sind für Unternehmen „bares Geld“, da sie unter anderem auch dazu dienen können, gezielte Marketing- und Verkaufsstrategien auf den Einzelnen anzuwenden. Entsprechende Instrumente sind etwa im Adress- und Datenhandel zu sehen. Hier legt der Gesetzgeber teilweise besonders strenge Maßstäbe an den Datenschutz an, auch wenn solche Marketingmaßnahmen nicht per se verboten sind. Teilweise überlappt sich der Datenschutz mit anderen Persönlichkeitsrechten wie etwa dem Recht am eigenen Bild. Fotografien anderer Personen dürfen etwa nicht ohne weiteres veröffentlicht werden. Im Social Media Bereich wird das oft vergessen.


Was prägt den Umgang mit personenbezogenen Daten aus Sicht der Betroffenen?

Ein wesentlicher Gesichtspunkt im Hinblick auf personenbezogene Daten ist sind die Grundsätze der Verarbeitung gemäß Art. 5 DSGVO. Die Verarbeitung solcher Daten ist demnach nur rechtmäßig, wenn eine der Bedingungen des Art. 6 Abs. 1 lit. a bis f DSGVO erfüllt ist. Im Unternehmensalltag heißt das zum Beispiel, dass bestimmte Datenverarbeitungen beim Besuch von Webseiten, wie das Setzen von Cookies, nur zulässig sind, wenn der Dateninhaber ausdrücklich eingewilligt hat. Betroffene sollten im Übrigen auch selbst sorgsam mit ihren personenbezogenen Daten umgehen, diese etwa nicht leichtfertig herausgeben.

Der Umgang mit personenbezogenen Daten in Unternehmen

Unternehmen werden zunehmend daran gemessen, wie sie mit personenbezogenen Daten umgehen, sprich wie ernst sie das Thema Datenschutz nehmen. Dabei hat sich die entsprechende rechtskonforme Herangehensweise von Unternehmen beim Thema Datenschutz längst zu einem harten Wettbewerbsvorteil sowohl im Bereich B2B, als auch im Endkundensegment entwickelt. Unternehmen werden beispielsweise im Hinblick auf ihren Internetauftritt an den dort realisierten Datenschutzbestimmungen im Bezug auf personenbezogene Daten bewertet.


Was bedeutet der Umgang mit personenbezogenen Daten für die Unternehmenspraxis?

Die Unternehmen haben bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten bestimmte Grundsätze zu befolgen. Ein willkürliches und ungeplantes „Datensammeln“ ist unzulässig. So darf die Verarbeitung von personenbezogenen Daten nur rechtmäßig, zweckgebunden und sachlich richtig erfolgen und ist ihrem Umfang nach auf solche Daten zu beschränken, die zur Zweckerfüllung notwendig sind. Zweifelhaft ist beispielsweise, ob die von Internethändlern oft abgefragte Telefonnummer ihrer Kunden zur Zweckerreichung – nämlich der Vertragserfüllung aus dem Internetgeschäft – wirklich nötig ist. Daten dürfen außerdem nicht länger als notwendig gespeichert werden, sind also zu löschen, wenn der Zweck der Verarbeitung erreicht wurde.

Datenschutz umfasst zudem technische und organisatorische Maßnahmen, die das Unternehmen anzuwenden hat. Weiterhin müssen die Mitarbeiter zur Vertraulichkeit und zur Beachtung des Datenschutzes verpflichtet werden. Insgesamt ist im Umgang mit personenbezogenen Daten von Unternehmensseite her immer besondere Aufmerksamkeit gefragt, damit relevante Vorschriften in diesem Bereich nicht übersehen und vor allem auch angemessen umgesetzt werden.

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Mit meiner fundierten Erfahrung in der operativen Unternehmensberatung helfe ich Ihnen dabei, die Vorgaben der DSGVO pragmatisch umzusetzen.

Dominik Fünkner

(zertifizierter Datenschutzbeauftragter & Geschäftsführer)

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