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Der Imageschaden im Datenschutz

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Seit dem 28. Mai ist die neue EU-Datenschutzgrundverordnung verbindlich geltend. Zum ersten Mal wird damit ein einheitliches Datenschutz Gesetzeswerk auf europäischer Ebene realisiert. Die Regelungen stärken die Rechte Betroffener und drohen bei entsprechenden Verstößen gegen Datenschutzregelungen mit hohen Bußgeldern. Ob das neue Gesetzeswerk zu einem Umdenken in Bezug auf den Datenschutz in Unternehmen führt und dabei hilft, eine echte Datenschutzkultur aufzubauen, bleibt allerdings abzuwarten. Viele Experten kritisieren, dass der Datenschutz noch längst nicht die Aufmerksamkeit bei Unternehmern und Mitarbeitern genießt, die ihm eigentlich zukommen müsste. Das ist bedenklich. Längst sind Datenschutzverstöße nicht nur mit entsprechenden Sanktionen bedroht. Der mögliche Imageschaden im Datenschutz ist ebenso groß und wird immer bedeutsamer. Von vielen Unternehmern unbemerkt hat sich Datenschutzkonformität zu einem harten Wettbewerbsfaktor entwickelt.


Der Imageschaden im Datenschutz – auch kleinere Verstöße zählen

Datenschutz bezieht sich schon längst nicht mehr nur auf den Schutz personenbezogener Daten von Betroffenen. Das Thema Datenschutz betrifft auch die Unternehmen selbst. In Zeiten, in den Betriebsgeheimnisse und sensible Unternehmensdaten von mannigfachen Angriffen sowohl von außen als auch von innen bedroht sind, erkennen viele Manager die Bedeutung eines entsprechenden Datenschutzkonzeptes. Cyberkriminalität, Hacker-Angriffe und böswillige Aktivitäten von Mitarbeitern führen zu empfindlichen Datenverlusten und kosten die Unternehmen jedes Jahr Milliarden. Insoweit sucht man sich zunehmend auf der B2B Ebene Partner aus, die sich durch eine erhöhte Sensibilität in Bezug auf das Thema Datenschutz auszeichnen und sich nachweisbar datenschutzkonform verhalten. Dabei zählt vor allem das entsprechende Auftreten im betrieblichen Alltag. Auch kleinere Nachlässigkeiten und das Fehlen ausgearbeiteter Datenschutzkonzepte im Unternehmen beschädigen mittelfristig den unternehmerischen Ruf. Selbst, wenn es also nicht zum „Supergau“ im Datenschutz kommt, können sich Unternehmen prinzipiell Fahrlässigkeit im Bereich Datenschutz nicht mehr leisten. Auch in Bezug auf den Endkunden ist das Bewusstsein für datenschutzrechtliche Anforderungen gewachsen. Gerade, wenn ein Unternehmen im Onlinebereich tätig ist, wird der informierte Verbraucher seinen Vertragspartner auch nach datenschutzrechtlichen Gesichtspunkten auswählen.


Der Imageschaden im Datenschutz – ohne die Mitarbeiter gibt es keine Datenschutzkultur

Bei allen Informationen und Bemühungen sowie verstärkten Sanktionsmöglichkeiten der Aufsichtsbehörden, wird das Thema Datenschutz in vielen Unternehmen immer noch rein formal und nicht bewusst umgesetzt. Hier muss ein Umdenken erfolgen. Ein erfolgreiches Datenschutzkonzept muss zum einen technisch installiert werden, zum anderen müssen auch die Mitarbeiter für die entsprechenden Anforderungen aus dem Datenschutz sensibilisiert werden. In diesem Zusammenhang sollten die Mitarbeiter den Sinn und Zweck datenschutzrechtlicher Regelungen verstehen können, diese also nicht nur als komplizierte und hinderliche Maßnahmen im betrieblichen Alltag begreifen. Manager müssen mit gutem Beispiel vorangehen und Datenschutz positiv an die Belegschaft vermitteln.

Der Imageschaden im Datenschutz – der Umgang mit Datenpannen

Auch wenn sich ein Unternehmen grundsätzlich datenschutzkonform verhält und entsprechende Konzepte entwickelt hat, lassen sich Datenschutzpannen vielfach nicht völlig vermeiden. Wer hier als Unternehmen einen Imageschaden im Datenschutz vermeiden will, muss vor allem entsprechende Routinen für den Umgang mit Datenlecks entwickeln. Die Neuregelungen in der EU-Datenschutzgrundverordnung geben entsprechende Wege vor. Zukünftig sind die Melde- und Informationspflichten gegenüber Behörden und Betroffenen noch einmal schärfer umrissen als unter dem alten Bundesdatenschutzgesetz. Für die Unternehmen heißt das, dass Protokolle und Routinen für den Fall einer Datenschutzpanne schon im Vorfeld installiert sein müssen. Dabei ist auch eine entsprechende Dokumentation unverzichtbar. Nur ein Unternehmen, dass im Fall einer Datenpanne schnell und professionell im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften reagieren kann und seinen Informationspflichten wie auch den Schadensverhütungspflichten gegenüber den Betroffenen nachkommt, wird zukünftig im Datenschutz gegenüber Mitbewerbern bestehen. Es geht also nicht nur um die Verhütung von Datenschutzpannen, sondern auch um deren Management. Letzteres wird in der Öffentlichkeit zunehmend wahrgenommen und bewertet.


Der Imageschaden im Datenschutz – Datenschutz ist ein Wettbewerbsfaktor

Datenschutzkonformität ist bereits heute ein Erfolgsfaktor in Unternehmen. Ein Unternehmen, das sich bewusst und engagiert mit Datenschutz auseinandersetzt, schützt nicht nur die personenbezogenen Daten Dritter. Vielmehr schützt es sich selbst vor vermeidbaren Angriffen auf betriebsinterne Daten. Insoweit kommen unter diesem Gesichtspunkt in den Datenschutz getätigte Investitionen in vielfacher Hinsicht positiv zum Unternehmen zurück. Datenschutz sollte nicht mehr als lästige Pflicht, sondern als etwas begriffen werden, das den Unternehmenserfolg nachhaltig unterstützt. Hier kann von Gesetzes wegen nur bedingt Überzeugungsarbeit geleistet werden. Notwendig sind eine datenschutzkonforme Unternehmenskultur und ein datenschutzkonformes Denken, im Management sowie bei den Mitarbeitern. Der Imageschaden im Datenschutz sollte auch in Zeiten ständig wachsender Gefahren für Daten eigentlich vermeidbar sein.

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Dominik Fünkner

(zertifizierter Datenschutzbeauftragter & Geschäftsführer)

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