Datenschutz in Vertrieb und Marketing

Datenschutz im Vertrieb

Wir beraten Sie verständlich zum Datenschutz sowie zur Umsetzung der DSGVO in Ihrem Vertrieb.

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Direkte Kundenansprache bzw. Direktwerbung, E-Mail-Marketing oder Callcenter-Unterstützung – der Vertrieb in Unternehmen hat viele Gesichter. Dabei darf unter keinen Umständen der Datenschutz vernachlässigt werden, denn zielführende Sales-Geschäfte laufen mit personenbezogenen Daten, welche unter dem direkten Schutz der Datenschutzgrundverordnung DSGVO stehen. Vielen Vertrieblern und Marketers ist das bisweilen aber nicht bewusst – das kann fatale Folgen haben. Wir klären Sie auf, worauf Sie beim Datenschutz im Marketing und Vertrieb achten müssen.

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Datenschutz in Vertrieb und Marketing

Daten für Marketingzwecke sind essenziell: Um kundenorientiertes und möglichst persönliches Marketing und zielgerichteten Vertrieb zu garantieren, braucht es personenbezogene Daten. So können potentielle Kunden und Leads individuell angesprochen werden und dadurch wird personalisierte Werbung überhaupt erst möglich. Dabei deckt die DSGVO den Vertrieb ebenso wie den Marketing-Bereich ab und sieht Instrumente und Richtlinien vor, die Sie zwingend einhalten sollten, um den Datenschutz im Vertrieb nicht zu verletzen bzw. korrekt umzusetzen. Wir geben Ihnen einen Überblick.

 

Rechtliche Grundlage: DSGVO Vertrieb und Marketing

Im Vertrieb werden wie im Marketing viele personenbezogene Daten benötigt und verarbeitet, um Direktwerbung, Telefonanrufe oder andere Akquise zielführend betreiben zu können. Solche Daten können sein:

  • Namen

  • Adressen

  • E-Mail-Adressen

  • Genaue Berufsbezeichnung

  • Kontonummer

  • U.v.m.

Zum Schutz dieser personenbezogenen Daten gibt es die Datenschutzgrundverordnung DSGVO und auch die e-Privacy-Verordnung. Sie gibt vor, wie mit den erhobenen personenbezogenen Daten, die beispielsweise im E-Mail-Marketing verwendet oder für Akquise im Vertrieb verarbeitet werden, umzugehen ist. Denn nur wenn Sie im Vertrieb und Marketing sicherstellen, dass die personenbezogenen Daten Ihrer potenziellen Leads und Kunden geschützt werden, können Sie einen sicheren Vertrieb und ein datenschutzkonformes Marketing aufbauen, das sein Ziel nicht verfehlt. Wahllos Daten-Altbestände aus dem unternehmensinternen CRM-System zu verwenden geht also nicht mehr – Kunden haben viel mehr Rechte erhalten und Unternehmen auf der anderen Seite mehr Pflichten, denen sie nachkommen müssen.

 

Für wen in Vertrieb und Marketing gilt die DSGVO und wer braucht einen Datenschutzbeauftragten?

Eines gleich vorweg: Sowohl für den stationären Handel wie auch für den Online Handel gilt die DSGVO – und die Richtlinien der e-Privacy-Verordnung, die aber noch nicht in Kraft getreten ist. Dazu gehört auch, dass Sie überprüfen, ob Sie dazu verpflichtet sind, einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen. Ob dies auf Ihr Unternehmen zutrifft, steht sowohl in Art. 37 DSGVO als auch in § 38 BDSG: Hier befinden sich Regelungen über die Pflicht zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten (DSB). Wenn mindestens 20 Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen regelmäßig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind, so brauchen Sie einen DSB. Zu dieser Zahl zählen im Übrigen auch Werkstudenten, Praktikanten, Freelancer usw. Sobald Sie im Vertrieb beispielsweise Telefon-Akquise betreiben, handelt es sich um eine Verarbeitung personenbezogener Daten.

Wichtig: Betreiben Sie beispielsweise Marktforschung, ist die Bestellung eines DSB auch unabhängig von der Mitarbeiteranzahl Pflicht!

Warum ist Datenschutz im Vertrieb und Marketing wichtig?

Nehmen Sie den Datenschutz dabei nicht auf die leichte Schulter – schon ein irrtümlich aufgerufener Lead oder eine unsachgemäß beantwortete Betroffenenanfrage kann die Aufsichtsbehörden auf den Plan rufen. Das kann gravierende Folgen haben – neben hohen Bußgeldern droht ein enormer Image- und Kundenverlust.

 

Externer Datenschutzbeauftragter für Vertrieb und Marketing: So kann datenschutzexperte.de Sie unterstützen

Wir von datenschutzexperte.de wissen um die Schwierigkeiten, die bei der Umsetzung der Datenschutz-Anforderungen in Vertrieb und Marketing und bei der Umsetzung der DSGVO und auch der e-Privacy-Richtlinien auftreten und stehen Ihnen deshalb mit Rat & Tat zur Seite. Wir kennen uns aus – von Akquise bis Vertrieb. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch mit uns und erfahren Sie, wie wir Ihren Datenschutz maximieren und die Kosten dafür reduzieren können – damit Sie sich voll auf Ihren Vertrieb konzentrieren können.

Worauf muss nach DSGVO bzgl. Vertrieb und Marketing geachtet werden?

Die DSGVO hat sowohl den Bereich des Vertriebs als auch des Marketings verändert. Ob eine Werbemaßnahme künftig noch zulässig ist, richtet sich nach der DSGVO: So sind beispielsweise Kaltakquise am Telefon – also Werbeanrufe – bei Privatpersonen grundsätzlich nicht mehr erlaubt, außer, der Werbeempfänger willigt explizit dazu ein.

Als Faustregel gilt: Werbung ist bei B2C nur mit Opt-In, also mit Einwilligung (Opt-In bzw. Double Opt-In) möglich (auch nach § 7 UWG, das hier weiterhin gilt) – der (potentielle) Kunde muss also ausdrücklich zustimmen. Beim B2B Geschäft haben Unternehmen mehr Spielraum, da hierzu meist keine personenbezogenen Daten, sondern Unternehmensdaten verarbeitet werden. Im B2B gilt:

  • Telefonwerbung ist meist erlaubt: Die sog. „mutmaßliche Einwilligung“ reicht bei Unternehmen aus, die in der Regel bei Gewerbetreibenden zu erwarten ist.

  • E-Mail-Marketing braucht Vorarbeit: Hier bedarf es eines Double-Opt-Ins. Beachten Sie dazu auch die Bestimmungen für den Newsletter-Versand im Marketing! Wichtig zu wissen ist, dass die Einwilligung beim Double-Opt-In zu Nachweiszwecken aufgehoben werden muss, sollten später von Behördenseiten dazu Rückfragen kommen.

  • Callcenter-Unterstützung geht nicht einfach so: Arbeiten Sie mit Call-Centern zusammen, die Ihren Vertrieb übernehmen, brauchen Sie dafür einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AV-Vertrag).

Sie haben noch alte Datenbestände von Privatpersonen? Laut Erwägungsgrund 171 DSGVO dürfen Sie diese weiterverwenden, wenn Sie dazu die zugehörige Einwilligung haben – allerdings müssen diese den DSGVO-Anforderungen entsprechen. Wir raten Ihnen eindringlich dazu, diese Einwilligungen zu aktualisieren und ggf. anzupassen.

Was besagt das Kopplungsverbot?

Das Kopplungsverbot nach Art. 7 Abs. 4 DSGVO besagt, dass der Grundsatz „Sevice / Ware gegen Daten“ nicht mehr zulässig ist. Heißt: Vertragsabschlüsse müssen unabhängig von einer Einwilligung, die eigenen Daten zu Werbezwecken zu vergeben, gemacht werden.

 

Was uns auszeichnet

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SEHR GUT

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Empfehlungen

KundenserviceSEHR GUT (4,92)

Preis / LeistungSEHR GUT (4,91)

10.09.2018Empfehlung! Kundenservice sowie Preis-Leistungs-Verhältnis ist einfach unschlagbar. Ich fühle mich wohl hier! Auf die gute Zusammenarbeit.
30.08.2018Empfehlung! 5 von 5 Sternen.
29.08.2018Empfehlung! 4 von 5 Sternen.
28.08.2018Empfehlung! Bisher bin ich mit der Zusammenarbeit äußerst zufrieden! Ich schätze die unkomplizierten Prozesse und die Führung der Datenschutzexperten durch die Anforderungen der DSGVO.
24.08.2018Empfehlung! Wir sind mit den Beratungsleistungen der Datenschutzexperten wirklich sehr zufrieden! Hier leistet eine junge Truppe Arbeit, welche in Puncto Schnelligkeit, umsetzbare Beratung und vor allem im Preis-Leistungsverhältnis meilenweit vor klassischen Anwaltskanzleien liegen dürfte. Einmal ausprobiert, werden wir uns in allen Angelegenheiten zur DSGVO und zu allen zukünftigen Verordnungen nicht mehr von datenschutzexperte.de trennen!
23.08.2018Empfehlung! Beim Thema Datenschutz gab es bei uns immer viel Unsicherheit und auch wenig Zeit, sich damit zu beschäftigen. Daher sind wir froh, dass das Team von Datenschutzexperte uns so professionell und zuverlässig unterstützt. Danke!
22.08.2018Empfehlung! Gerade bei einem so wichtigen Thema wie Datenschutz war es für uns wichtig einen kompetenten und gut erreichbaren Berater sowie Ansprechpartner für Datenschutz-Themen zu haben. Besonders das gute Preis-Leistungsverhältnis im Vergleich zu anderen Mitbewerbern war ein ausschlaggebender Faktor für uns. Danke für die Beratung!
22.08.2018Empfehlung! Das Team von Datenschutzexperte ist sehr zuverlässig und kompetent. Wer in Sachen Datenschutz Nachhilfe benötigt ist hier an der richtigen Adresse!
17.09.2018Empfehlung! Ich habe nur Komplimente zu Datenschutzexperte. Das Personal ist kompetent, hilfsbereit und mit guten Preisen. Ich konnte auf ihrer Website viele nützliche Informationen finden und bin sehr zufrieden mit dem Service, der mir zur Verfügung gestellt wurde. Ich werde es definitiv empfehlen.
17.09.2018Empfehlung! We are very happy with the service provided by Datenschutzexperte. Many thanks for a great support.

Wir beantworten Ihre Fragen zum Datenschutz in Vertrieb und Marketing

Verstöße gegen die DSGVO können weitreichende Folgen haben – Bußgelder bis zu 20 Millionen EUR oder bis zu 4 % des weltweit erwirtschafteten Jahresumsatzes im vorangegangenen Geschäftsjahr – je nachdem, welcher Wert größer ist – betragen. Die immateriellen Folgen und Schäden sind aber meist noch höher: Der drohende Kunden- und Reputationsverlust schädigt Unternehmen meist mehr als das eigentliche Bußgeld.

Direktwerbung bei Privatpersonen ist nur mit deren vorheriger Einwilligung möglich – haben Sie noch eine alte Einwilligung von vor Zeiten der DSGVO, sind diese nur weiter gültig, wenn sie den Anforderungen der DSGVO entsprechen. Halten Sie sich nicht daran, drohen empfindliche Bußgelder. Im B2B Geschäft ist Direktwerbung weiterhin erlaubt, wenn ausschließlich Unternehmensdaten dafür verwendet werden.

Werbung ist bei Bestandskunden ohne deren explizite Einwilligung erlaubt, wenn Sie Werbung für ähnliche Waren bzw. Dienstleistungen machen wie die, die Sie Ihrem Kunden bereits verkauft haben, bei Vertragsschluss über das Widerrufsrecht aufgeklärt wurde, der Kunde bei jeder Verwendung klar und deutlich darauf hingewiesen wird, dass er der Verwendung jederzeit widersprechen kann und dieser bisher nicht von seinem Widerspruchsrecht Gebrauch gemacht hat.

Kaltakquise am Telefon ist bei Firmen in der Regel erlaubt, hier können Sie von einer mutmaßlichen Einwilligung ausgehen. Bei Privatpersonen ist Telefonwerbung nur mit ausdrücklicher Einwilligung erlaubt.

Für Akquise-Maßnahmen reicht ein Hinweis via AGB oder Datenschutzerklärung nicht aus. Im Marketing, beispielsweise im E-Mail-Marketing braucht es ein Double-Opt-In und die Kaltakquise am Telefon ggü. Privatpersonen ist ohne deren ausdrückliche Einwilligung nicht mehr erlaubt.

Prof. Dr. Boris Paal, M. Jur. (Oxford)

Exzellente Beratung für Vertrieb und Marketing

„Datenschutz ist ein extrem dynamisches und komplexes Feld. Aus diesem Grund sind stetiger Wissensaustausch und regelmäßige Weiterbildung für die Datenschutzexperten besonders!“

Prof. Dr. Boris Paal, M Jur. (Oxford)

(Wissenschaftlicher Beirat)

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