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Datenschutzbeauftragter und Qualifikation

Welche Qualifikation benötigt ein Datenschutzbeauftragter, und worauf sollten Sie bei Ihrer Wahl achten?

  • Über 1000 Kunden in Deutschland und Europa
  • Team von 40+ Datenschutzexperten
  • DEKRA- und TÜV-zertifizierte Experten

Externer Datenschutzbeauftragter

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Mo. - Fr.: 09:00 - 18:00 Uhr

Welche Voraussetzungen muss der Datenschutzbeauftragte (DSB) eines Unternehmens mitbringen? Gleich, ob er als externer oder interner DSB benannt ist – er muss über entsprechendes Fachwissen auf dem Gebiet des Datenschutzrechts und der Datenschutzpraxis verfügen. Wie er diese Expertise erlangt, ist dabei nicht geregelt. Es existiert weder eine Berufsordnung noch ein Studiengang für Datenschutzbeauftragte. Wie also kommen Datenschutzbeauftragte zu ihren spezifischen Kenntnissen?


DSB und Qualifikation – der Datenschutz als Plus

Datenschutzbeauftragte haben regelmäßig einen Hauptberuf. Diese Stelle muss jedoch nicht zwingend unmittelbar im Bereich des Datenschutzes angesiedelt sein.

In der Regel handelt es sich bei Datenschutzbeauftragten um Volljuristen. Letztere verfügen nach einem rechtswissenschaftlichen Hochschulstudium und dem juristischen Vorbereitungsdienst über Grundkenntnisse in allen relevanten nationalen Regelungen und sind dazu befähigt, sich schnell in neue Rechtsgebiete und damit auch in datenschutzrechtliche Themen einzuarbeiten. Zudem eignen sie sich auch regelmäßig in Fort- und Weiterbildungen neue Kenntnisse im Datenschutz an.

Zu beachten ist, dass der Datenschutz auch eine technische Seite aufweist. Die Umsetzung von datenschutzrechtlichen Maßnahmen und Datenschutzkonzepten hängt eng mit der IT-Struktur im Unternehmen zusammen. Diesen Teilbereich des Datenschutzes deckt das Fachwissen eines Volljuristen in der Regel nicht ab. Hierfür muss er entweder spezielle Fortbildungen und Schulungen im IT-Bereich besuchen, oder aber entsprechende IT-Experten zu Rate ziehen. Vor diesem Hintergrund kommen auch IT-Spezialisten als Datenschutzbeauftragte in Betracht. Sie beherrschen die entsprechenden technischen Strukturen, müssen aber auch den Anforderungen an die rechtlichen Grundkenntnisse im Datenschutz gerecht werden können.


Nach welchen Kriterien soll das Unternehmen den DSB auswählen?

Ausschlaggebende Kriterien für die Wahl zwischen internen oder externen DSB sollten stets die notwendige berufliche Qualifikation, insbesondere das Fachwissen auf dem Gebiet des Datenschutzrechts und der Datenschutzpraxis sowie die Fähigkeit sein, die ein DSB benötigt, um die angedachten Aufgaben ordnungsgemäß erfüllen zu können. Auch die Zuverlässigkeit eines Mitarbeiters sollte bei der Wahl ebenso eine Rolle spielen, wie das Thema Interessenskonflikt: Arbeitet ein Mitarbeiter beispielsweise ständig mit personenbezogenen Daten, so kommt er für die Stelle als interner DSB nicht aufgrund mangelnder Fachkunde, sondern wegen des bestehenden Interessenskonfliktes für die Position als interner DSB nicht in Frage.

Besetzt das Unternehmen die Stelle des internen DSB mit einem Mitarbeiter, wird sich Letzterer die erforderlichen Kenntnisse und die nötige Fachkunde im Datenschutzrecht erst aneignen müssen. Zudem sind regelmäßige Weiterbildungen notwendig, um das fachliche Wissen zuverlässig auf dem aktuellen Stand zu halten. Dies ist gängige Datenschutzpraxis; die Kosten solcher Fortbildungen trägt dabei in der Regel das Unternehmen. Da es für Datenschutzbeauftragte keine einheitliche Ausbildung gibt, können auch gewisse Unsicherheiten entstehen, ob der interne DSB tatsächlich über die erforderliche Expertise und Qualifikation zu jedem Zeitpunkt verfügt. Benennt das Unternehmen einen internen DSB, bleibt dessen Aus- bzw. Fortbildung ein Dauerthema.

Der externe DSB ist dagegen ein ausgewiesener Experte im Datenschutz. Unternehmen entscheiden sich häufig gerade aus dem Grund für einen externen Dienstleister, weil sie eine Gewähr dafür haben möchten, dass ihr DSB umfassend im Datenschutz fortgebildet ist. Der externe DSB wird auf Basis eines Dienstleistungsvertrages für das Unternehmen tätig und hat selbstständig für die Aktualität seines Fachwissens zu sorgen.


Was ist ein zertifizierter DSB?

Verschiedene Institutionen bieten entsprechende Gütesiegel – Zertifizierungen – an, mit denen Datenschutzbeauftragte ihre Fachkunde nachweisen können. Der Zertifizierung gehen entsprechende Lehrgänge im Bereich Datenschutz voraus. Die Institutionen, die solche Zertifizierung anbieten, sind beispielsweise die IHK und der TÜV. Vielfach werden Zertifizierungen auf Basis der DIN EN ISO/IEC 17024 durchgeführt.

DSB und Qualifikation – Volljurist oder nicht?

Gerade, wenn sich das Unternehmen für einen externen Dienstleister entscheidet, wird es vielfach auch die Wahl haben, ob es einen Volljuristen oder einen zertifizierten DSB mit einem anderen beruflichen Hintergrund benennt. Warum ist diese Wahlmöglichkeit wichtig?

Maßgebend sind die unternehmensspezifischen Strukturen und Bedürfnisse. Sind bspw. mehrere Unternehmen im Wege einer rechtlich komplexen Konstruktion miteinander verbunden, so wird ein Volljurist als DSB in der Lage sein, einen Überblick über die gesellschaftsrechtliche Komplexität zu behalten. Dagegen wird ein mittelständisches Unternehmen, bei dem es im Hinblick auf den Datenschutz speziell um technische Konzepte geht, unter Umständen eher von einem IT-Experten als DSB profitieren können.


Bei uns haben Sie die Wahl für Ihren DSB!

Unser Team besteht sowohl aus Volljuristen als auch aus zertifizierten Datenschutzbeauftragten mit technischem Hintergrund. Wir bringen daher alle nötigen Qualifikationen und Kenntnisse mit, um Sie in der Datenschutzpraxis umfangreich zu unterstützen.

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Unser Team

Wir stehen Ihnen zur Seite

Mit meiner fundierten Erfahrung in der operativen Unternehmensberatung helfe ich Ihnen dabei, die Vorgaben der DSGVO pragmatisch umzusetzen.

Dominik Fünkner

(zertifizierter Datenschutzbeauftragter & Geschäftsführer)

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